Vorurteils-Schredderei verstärkt

Anlässlich der Vernissage der Sonderausstellung „Romane Thana. Orte der Roma und Sinti“ wurde der hauseigene Vorurteils-Schredder des vorarlberg museums öffentlich eingeweiht: Vorurteile, die sich durch Erfahrungen widerlegen lassen, werden mittels Schredder in deren Einzelteile zerlegt. Von Frauen heisst es, dass sie schlecht einparken können. „Wer kennt mindestens eine Frau, auf die das klassische Vorurteil nicht zutrifft“, wird das Publikum gefragt. Etwa 60 % der Hände schnellen in die Höhe, worauf das Vorurteil postwendend geschreddert wird, von einem ausfälligen Geräusch begleitet. Auch anderen Vorurteilen geht es nicht anders: Männer können nicht über Gefühle reden, Schweizer sind Tüpfleschissar, Italiener essen mindestens einmal täglich Pasta. Aus Zeitgründen musste die Vorurteils-Schredderei abgebrochen werden. Zeigen sollte sie, dass es sich lohnt, eigene Vorurteile bewusst zu machen, zu hinterfragen und durch eigene Erfahrungen zu ersetzen. (Bild: Daniela Egger)

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